Solmucol ® Erkältungshusten

Erkältet? Dickflüssiger, zäher Schleim in den Atemwegen?

Solmucol® Erkältungshusten mit dem schleimlösenden N-Acetylcystein löst den Schleim und lässt Sie wieder frei durchatmen. Schauen Sie unter Erkältung und erfahren Sie mehr über die Beschwerden und die Wirkung von N-Acetylcystein, dem Wirkstoff in Solmucol® Erkältungshusten.

Solmucol® Erkältungshusten eignet sich zur Behandlung von Erkältungshusten mit übermässiger Schleimbildung, also all diejenigen Zustände, bei denen die vermehrte Bildung von zähem und klebrigem Schleim auf den Schleimhäuten der Atemwege den Hustenreflex aktiviert und die Atmung erschwert. N-Acetylcystein greift den Schleim direkt an und löst ihn auf.

Dosierung und Anwendung

Solmucol® Erkältungshusten wird in drei galenischen Formen angeboten:

Lutschtabletten zu 100 mg oder 200 mg, welche ohne Wasser eingenommen werden können und somit ideal für unterwegs sind;
Brausetabletten oder Granulat zu 600 mg, die idealerweise morgens oder abends verabreicht werden können. Sie vereinfachen das Leben und steigern durch die einmalige Einnahme die Therapietreue;
Sirupe für Kinder und Erwachsene machen mit ihren guten Geschmacksrichtungen die Therapie angenehmer.

Solmucol® Erkältungshusten wird je nach Alter des Patienten dosiert:

bei Erwachsenen ist eine tägliche Dosierung 600 mg empfohlen;
bei Kindern zwischen 2 und 12 Jahren ist die tägliche Dosierung 300 mg.

Solmucol® Erkältungshusten steht in verschiedenen galenischen Formen und Dosierungen zur Verfügung. Für alle, ob Erwachsene oder Kinder, für zu Hause oder unterwegs steht jeweils die optimale Darreichungsform für die optimale Therapiewahl bereit.

erkältungshusten

Galenische Formen

Die Brausetablette

Die Brausetablette mit 600 mg oder das Granulat mit 600 mg eignen sich nur für Erwachsene oder Kinder ab 12 Jahren, da diese Formen 600 mg N-Acetylcystein enthalten. Schnell aufgelöst in wenig Wasser können diese am Morgen vor dem Frühstück oder am Abend vor der Mahlzeit eingenommen werden. Der feine Orangen-Geschmack dieser Darreichungsformen wird von vielen Patienten geschätzt. Beim Granulat wird empfohlen, dieses zuerst in ein Glas zu geben und anschliessend das Wasser dazuzugeben.

Die Lutschtabletten

Die Lutschtabletten sind in Dosierungen von 100 mg oder 200 mg verfügbar. Dadurch, dass die Lutschtabletten langsam im Mund- und Rachenraum auflösen und sich mit dem Speichel vermischen, bildet sich eine Lösung, die lokal schleimlösend wirkt. Der klebrige Schleim der überall im Rachenraum liegt, wird sofort aufgelöst. Räuspern und heisere Stimme verschinden sofort. Von den Lutschtabletten mit Orangen-Geschmack kann man jeweils 6 respektive 3 Lutschtabletten am Tag im Mund zergehen lassen, sofern die tägliche Dosis von 600 mg nicht überschritten wird.

Die Sirupe

Die Sirupe für Kinder mit Erdbeergeschmack und für Erwachsene mit Aprikosengeschmack sind seit langer Zeit bei Gross und Klein sehr beliebt. Dadurch, dass die Sirupe nur dann zubereitet werden, wenn diese auch effektiv gebraucht werden, kann auf Konservierungsmittel wie Alkohol verzichtet werden. Auch Diabetiker können die Sirupe verwenden, weil diese keinen diabetogenen Zucker enthalten. Die Sirupe schonen damit auch die Zähne.

Die Sirupe sind in einem von IBSA patentierten Behälter enthalten. Im unteren Teil des Behälters ist das Lösungsmittel als Sirups enthalten. Oben im Deckel, von einer Aluminiumfolie getrennt, befindet sich der Wirkstoff in Pulverform. Zur Vorbereitung des trinkfertigen Sirups wird die Sicherheitslache im Deckel entfernt und der Deckel des Behälters hinuntergedrückt. Dank einer internen Stanzvorrichtung im Deckel gelangt das Pulver in das Lösungsmittel. Kurz schütteln und der Sirup ist bereit. Auf dem Deckel ist auch ein Dosierbecher befestigt, der es erlaubt, genau dosierte Mengen zu entnehmen.

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Wirksamkeit

N-Acetylcystein: Bekannter und bewährter natürlicher Wirkstoff

N-Acetylcystein ist ein schleimlösender Wirkstoff, der in den Vereinigten Staaten bereits in den 1960er Jahren entdeckt wurde. Das N-Acetylcystein stammt aus einer Aminosäure, dem Cystein, das eines der Bestandteile unserer Körperproteine darstellt. Es handelt sich also grundsätzlich um eine natürliche Substanz. Zur besseren Verarbeitung in Form von Tabletten und Granulat wird das Cystein zu N-Acetylcystein verarbeitet, ohne dass es dabei zum Verlust seiner positiven Eigenschaften kommt.

N-Acetylcystein löst den Schleim direkt

N-Acetylcystein wirkt mukolytisch (=schleimlösend) in dem es die Bestandteile des Schleimes angreift und zerstört. Der Schleim, der seine Zähigkeit einem Proteingerüst verdankt, verliert damit seine Konsistenz und wird gelöst. Damit kann der Schleim leichter über die Bewegungen der Zilien (feine Härchen) der Schleimhäute transportiert und folglich ausgehustet werden.

N-Acetylcystein, Cystein und Glutathion wirken mukolytisch

Lokal angewendet wirkt N-Acetylcystein direkt schleimlösend am Ort der Applikation. Bei den Lutschtabletten sind dies der Pharynx (Rachen) und der Larynx (Kehlkopf). Mit dem Granulat, Sirup oder mit den Brausetabletten wird N-Acetylcystein über den Magen-Darm Trakt aufgenommen und anschliessend über die Blutbahn an Organe wie die Lunge verteilt. N-Acetylcystein wird im Organismus zu Cystein metabolisiert und anschliessend auch in das Glutathion eingebaut. Alle drei Substanzen wirken mukolytisch, weil die aktive Komponente des Cysteins unverändert bleibt.

Proteine Disulfidbrücken (2) des Schleimes werden durch N-Acetylcystein (3) angegriffen. N-Acetylcystein reagiert mit den Disulfidbrücken der Schleimproteine (1) und löst somit das Gerüst der Schleimproteine auf. Der Schleim verliert damit seine Festigkeit und wird verflüssigt.

Verträglichkeit

N-Acetylcystein ist seit über 40 Jahren als Schleimlöser bekannt. Es ist der bislang best untersuchte Wirkstoff für die Schleimlösung. Hunderte von Studien wurden damit durchgeführt und haben gezeigt, dass es schleimlösend wirkt. N-Acetylcystein wird ausserdem sehr gut vertragen weil es grundsätzlich ein körpereigener Stoff ist (das Cystein).

Kontraindiziert ist N-Acetylcystein einzig bei Patienten mit einem aktiven peptischen Ulkus. Falls eine Antibiotika-Therapie gleichzeitig angeordnet wird, sollte, um eine Interaktion zwischen dem Antibiotikum und dem N-Acetylcystein zu verhindern, ein Zeitintervall zwischen den oralen Einnahmen von zirka zwei Stunden eingehalten werden.

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