Erkältungen und Immunschutz

Erkältungen

Erkältungen gehören leider zum Leben. Während der kalten Jahreszeit können wir uns mehrmals anstecken, je nachdem, wie unser Immunschutz ist. Unser Immunsystem schützt uns im gesunden Zustand wirksam gegen Infektionen. Dank seiner Aktivität werden infektiöse Keime wie Viren und Bakterien abgetötet, so dass schwere Symptome ausbleiben.

Die Verläufe sind dann mild, mit Nasenfluss, Niesen oder leichtem Rachenschmerz und Husten. Bei einem ungenügenden Immunschutz können hingegen schwere Symptome mit Katarrh, Fieber oder Atemnot auftreten. Stress oder vorbestehende Krankheiten können unsere natürlichen Abwehrkräfte vermindern und so die Anfälligkeit gegenüber krank machenden Keimen erhöhen.

Das Immunsystem kann durch verschiedene Impfungen gegen pathogene Keime wirksam unterstützt werden. Impfen lassen kann man sich sowohl gegen Viren (saisonale Grippe-Impfung) als auch gegen Bakterien.

Viren und Bakterien

Der Unterschied zwischen Viren und Bakterien ist eindeutig. Viren brauchen immer eine Wirtszelle, in der sie sich vermehren können. Bakterien haben hingegen die Fähigkeit, sich selbständig zu vermehren. Die biologischen Unterschiede von Viren und Bakterien sind auffällig. Viren besitzen lediglich ein einfaches Erbgut (in Form von Nukleinsäuren wie DNA oder RNA), das in einer Eiweisshülle eingebettet ist, während Bakterien vollwertige Zellen sind.

Bakterien besitzen eine Zellmembran, teilweise auch eine äussere Zellwand und einen Zellkern mit dem Erbgut (DNA). Bakterien können sich deshalb selbständig vermehren. Der Mensch ist von Bakterien besiedelt. Diese befinden sich auf der Haut und auf Schleimhäuten, wie beispielsweise im Atmungstrakt. Bei einer unkontrollierten Vermehrung von Bakterien im Atmungstrakt und einem unvorbereiteten Immunsystem können schwere Symptome entstehen. Nasennebenhöhlenentzündungen, Bronchitiden oder sogar Lungenentzündungen können die Folgen sein.

Die virale RNA

Viren, wie das Coronavirus, enthalten in einer Proteinhülle verpackt das Erbgut (RNA), welches die gesamte Information für die Bildung von neuen Viren enthält. Viren können das Erbgut entweder in Form einer RNA oder DNA gespeichert haben.

Corona- und Influenzaviren enthalten beide RNA. Um sich vermehren zu können, brauchen Viren eine Wirtszelle, in der sie ihre RNA eingeben. Die virale RNA in der Wirtszelle führt zu einer Umstellung der Eiweisssynthese, wodurch Virenhüllenproteine und neue RNA für die Bildung neuer Viren hergestellt werden.

Meistens werden bei einer Rhinovirus-, Coronavirus- oder Influenzavirus-Infektion Zellen des Atmungstraktes befallen, die anschliessend zerstört werden und dabei ihre Schutzfunktion verlieren. Der Verlust der Schutzfunktion der Deckzellen im Atmungstrakt öffnet das Tor für weitere Keime, wie die Bakterien.

Die Struktur von Bakterien

Bakterien sind im Vergleich zu Viren bedeutend komplexere Gebilde. Neben einer Zellmembran, die ähnlich wie diejenige der menschlichen Zellen aufgebaut ist, besitzen viele Bakterienspezies zusätzlich eine Zellwand, mit der sie sich vor Umwelteinflüssen schützen können. Bakterien enthalten das Erbgut in Form einer DNA im Zellkern.

Bakterien können sich, anders als Viren, unabhängig von Wirtszellen vermehren. Dafür sind sie in der Lage, ihr eigenes Erbgut selbständig zu vermehren, selbst Eiweisse und Strukturkohlenhydrate zu bilden, um aus einer Bakterienzelle mehrere zu bilden.

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